Mitschnitt der Aufführung

Hier endlich auch online zu sehen, ein Mitschnitt der Aufführung auf Kampnagel.

Viel Spass beim Ansehen!!

 

Mittwoch 16.04.2008

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Die Probe am Öjendorfer Damm kurzerhand nach draußen verlegt. Wieder ein wenig Text verteilt. MIt Joshua ist heute nichts anzufangen. Ansonsten: Sonnige Gemüter.

Sonntag 13.04.2008

Weiter geht's. Nach einer langen Nacht. Neue Ideen und immer noch mutig. Da liegt noch ganz schön was vor uns - Luna ist schon da...los geht's!

Samstag 12.04.2008 - PROBENWOCHENENDE

Schon seit Monaten ist dieses Wochenende rot im Kalender markiert. Proben auf der K1, unser richtige Bühne. DIE Proben - im original Bühnenbild, mit Licht-und Ton-Tests und der erste, grobe Durchlauf!

Im Vorfeld gab’s klare Ansagen: Niemand darf fehlen!

Also, fehlt auch keiner - Beruhigend, dass es auch Dinge gibt, die funktionieren.

Der Tag fängt gut an.Ragnar ist wieder gesund und bereit für die Einzelprobe, die Sonne scheint und man ist sich weitestgehend einig. Die Probe nimmt ihren Lauf.

Inzwischen eingetroffen - eine gut gelaunte Emma, ein von Bauchschmerzen heimgesuchter Joshua und Mirco. Um die Situation optimal zu gestalten, probt zunächst Mirco mit Maria , während Josh sich ein wenig hinlegt - Emma und Yennj besorgen heißen Kakao...

Irgendwann sind alle da. Bei dem guten Wetter ist die Stimmung natürlich gut - aber ebenso überdreht.

Ruhe und Konzentration vertragen sich damit leider nur mäßig.

Erst mal die Bühne erkunden. Alles ausprobieren, was da so herumsteht.

Dann das erste Experiment: Funk-Kopfhörer für alle. Es gibt Musik auf die Ohren. Und Marias Stimme, die erklärt was als nächstes passiert, wer wohin gehört, wann alle losrennen - Eigentlich gelungen...würden nicht alle wie kleine Aliens dabei aussehen!

Nicht das Einzige, was heute nicht richtig aufgeht.

Der Tag ist lang. Während die Probe vorranschreitet, wächst die Unruhe. - Öfter mal eine Pause machen, draußen Fußball spielen und einen großen Schluck Wasser danach schlürfen. Dem schönen Wetter kann man nicht genug für diese erfrischenden Szenen danken!

Gegen Abend sitzen wir mit vierzig Kindern auf der Bühne im Kreis. Einige Eltern stehen schon in der Tür.

Noch einmal alles besprechen, von heute und Schokolade zu naschen, um Energie zu tanken... für morgen... Dann Aufbruch. Nach Hause.

 

Ein Tag der vieles verdeutlicht hat. Der Abend für uns dauert an.

Kaffee, Gespräche und die Frage nach einer Entscheidung.

Draußen ist es schon lange dunkel.Aus dem Büro scheint Neonlicht.

Mittwoch 09.04.2008 - Bühne frei!

Heute springen wir ins kalte Wasser: Der erste Auftritt!

Zum ersten Mal ein Publikum. Zum ersten Mal merken, wie anders das ist…

Die Kulturinitiative Jenfeld hat uns eingeladen. Auf ihre Jubiläumsfeier.

Um mal einen Blick auf das zu werfen, was wir so proben, wenn sie uns ihre Busse leihen.

Natürlich haben wir zugesagt! - Welch eine  Gelegenheit um unsererseits zu sehen wie der Stand der Dinge ist.

Sechs Eppendorfer Kinder haben sich bereit erklärt den Weg nach Jenfeld anzutreten um die Szene zu komplettieren. Um zwei ist Abfahrt von der U-Kellinghusenstraße. Da kommen Mittagessen und Hausaufgaben bei einigen etwas zu kurz…

Henrik und Lasse sind von der Vorstellung, dass der Weg nach Jenfeld ca 45 Minuten dauert derart überwältigt, dass das Warten auf die anderen durch ausgedehntes Jammern  über diesen Umstand überbrücken…Und dann ist die Fahrt doch gar nicht so lang, dafür aber umso lauter!

Der Rest der Truppe wird an der Schule abgeholt und Joshua direkt aus der ARCHE mitgenommen. Einige nutzen den Fußweg zum Haus der Jugend als gemütlichen Spaziergang - Das wir zu spät kommen könnten, ist dabei absolut zweitrangig. Abdul ist darüber in größter Sorge, macht Tempo und mahnt zur Eile. Mit mäßigem Erfolg.

Die Zeit reicht kaum noch zum proben: Nur einmal durch den Anfangstext. Muss reichen. Rüber geht’s, nach nebenan zum Malhaus. Eine ganze Menge Leute, die sich um das Festzelt tummeln… Die Aufregung steigt. Das merken alle.

“Und was ist wenn wir…?“ - „Ja, aber, aber, wenn jetzt zum Beispiel…!“ - und.und.und.

Dann endlich ertönt durch die Lautsprecher die Anmoderation unseres Auftritts. Auch Maria nimmt noch mal das Mikrophon und sagt ein paar Worte.

Sie setzt sich in die erste Reihe - Auftritt!

Die Eppendorfer in Unterzahl haben Startschwierigkeiten. Ein bisschen unentschlossen.

Texthänger gibt’s auch. Gar nicht so wenige…aber Maria hilft. Alles in Ordnung soweit.

Der Text kommt an. Aus dem Publikum tönt frohes Gelächter.

Das ist super…aber wie geht man jetzt auf der Bühne damit um?

Man sieht rot leuchtende Wangen und verlegen wandernde Blicke.

Der letzte Satz ist der Befreiungsschlag.

Und dann der Applaus!

Ein stolzer Abgang.

 

Jetzt gibt’s noch Kuchen für alle. Und zehn Minuten Sonne. Das muss einfach sein.

Lob, Kritik und Fragen kommen später.

Zum Ausruhen ist es noch zu früh.